Rückblick

1. Mittweidaer Blockchain Innovationsforum

Im Rahmen des WIR!-Programms fand am 25.06.2018 in den Räumlichkeiten der Hochschule Mittweida das 1. Mittweidaer Blockchain Innovationsforum statt. Das Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Programms ist es neue regionale Bündnisse zu bilden und damit den Grundstein für einen nachhaltigen innovationsbasierten Strukturwandel zu legen. In diesem Rahmen haben sich die Stadt, die Volksbank und die Hochschule Mittweida gemeinsam mit der Vision beworben, Mittweida zu einer Schaufensterregion für die Blockchain-Technologie zu entwickeln. Die Förderung ist in eine Konzeptionsphase und eine Umsetzungsphase aufgeteilt. Von insgesamt 105 eingereichten Projektskizzen wurden 32 Bündnisse (darunter auch Mittweida) für die Konzeptionsphase ausgewählt. Während der Konzeptionsphase erhalten die ausgewählten Bündnisse jeweils 200.000€ um eine umfassende Innovationsstrategie im Sinne der Regionalentwicklung zu erarbeiten. Nach Abgabe eines ca. 40-seitigen Strategiepapiers Ende Oktober 2018 werden dann aus diesen 32 noch mal die 12-15 besten Bündnisse ausgewählt. In der darauffolgenden Umsetzungsphase erhalten die ausgewählten Bündnissen weitere Fördermittel um konkrete Projekte umzusetzen. Vorab haben wir von über 30 Unternehmen, die sich zum größten Teil direkt in der Region Mittweida befinden und sich an dem Projekt beteiligen möchten, Interessensbekundungen (LOIs) erhalten. Um all diese Akteure erstmalig zusammenzubringen, untereinander zu vernetzen und über den aktuellen Stand des WIR!-Programms zu informieren, luden die drei Bündnispartner gemeinsam zum 1. Mittweidaer Blockchain Innovationsforum ein. Am Vormittag erhielten die Teilnehmer theoretischen Input zu den Grundlagen der Blockchain-Technologie, zu rechtlichen Aspekten von verschiedenen Token-Modellen und Kryptowährungen und zu der Design Thinking Methode. Am Nachmittag gab es vier parallel laufende Workshops, in denen die Teilnehmer dabei unterstützt wurden mögliche Blockchain-Anwendungen in Ihrer Branche zu identifizieren. Um die Kooperation noch weiter zu vertiefen sind daran anknüpfend noch weitere Workshops geplant.

Sitzung des SMWA-Beirats (Digitale Wertschöpfung) zum Thema Blockchain an der Hochschule Mittweida

Angesichts des Potenzials der neuen Technologie hat sich die sächsische Staatsregierung Rat in Sachen Blockchain an der Hochschule Mittweida geholt. Der Beirat „Digitale Wertschöpfung“ traf sich dort am 22.06.2018. Die Hochschule ist mit ihrem interdisziplinären Blockchain Competence Center Mittweida (BCCM) weit vorne dran am Thema Blockchain: Das BCCM bündelt Kompetenzen aus der Informatik, Mathematik, Automatisierungstechnik und den Wirtschafts- sowie Rechtswissenschaften. taatssekretär Stefan Brangs Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für Digitales, sagte im Vorfeld der Sitzung: „Die Blockchain-Technologie ist für viele noch eine große Unbekannte. Ich halte es daher für richtig und wichtig, dass sich der Beirat des Themas annimmt. Ziel der Sitzung ist es, das Potenzial der Blockchain-Technologie für Sachsen herauszuarbeiten und mögliche konkrete Anwendungsfelder für den Freistaat zu identifizieren. Mit den Experten aus dem Blockchain Competence Center Mittweida haben wir für die heutige Beiratssitzung genau die richtigen Impulsgeber.“ Der Beirat „Digitale Wertschöpfung“ ist ein 21-köpfiges Expertengremium, das seit dem Jahr 2015 den Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für Digitales bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen „Sachsen Digital“ berät. Der Beirat setzt sich aus Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung zusammen. Schwerpunkte der Sitzung in Mittweida am Freitag waren drei Impulsreferate zum Thema Blockchain sowie eine Diskussion zu Anwendungsgebieten und zur geplanten Blockchain Schaufensterregion Mittweida.

Reise ins Crypto Valley in Zug in der Schweiz

Blockchain Spring School 2018

Anknüpfend an die erfolgreiche Blockchain Autumn School im September 2017 veranstaltete das Blockchain Competence Center Mittweida (BCCM) der Hochschule Mittweida vom 05.03. bis 09.03.2018 die Blockchain Spring School 2018. Im Vergleich zur Autumn School im vergangenen Jahr konnte die Teilnehmeranzahl noch einmal deutlich auf insgesamt 164 gesteigert werden. Zu den Teilnehmern gehörten dabei nicht nur Studenten (vornehmlich aus dem Bereich der Informatik und der Wirtschaftswissenschaften), sondern auch Unternehmensvertreter, die aus ganz Deutschland oder zum Teil sogar aus Österreich für die Veranstaltung angereist sind. Neben zahlreichen Vorträgen von Mitgliedern des BCCM sowie externen Referenten gab es auch dieses Mal wieder vier Praktika, in denen die Teilnehmer das theoretische Wissen direkt am PC umsetzen konnten. Wie schon im letzten Jahr wurden die Teilnehmer bei diesen hands-on-Sessions von Tutoren und studentischen Hilfskräften des BCCM individuell betreut.

Blockchain Autumn School 2017

Mittweida war vom 18.09.2017 bis 22.09.2017 der Nabel Deutschlands in Sachen Blockchain-Technologie. Das im Juni 2017 gegründete Blockchain Competence Center Mittweida (BCCM) organisierte die Blockchain Autumn School – das weltweit erste Veranstaltungsformat dieser Art. 125 Teilnehmer aus Anwender- und Beratungsunternehmen, Hochschulen sowie Studierende aus ganz Deutschland nahmen an Theorie- und Praxissessions teil. Im Unterschied zu einer klassischen Konferenz ist die Blockchain Autumn School eine Veranstaltung zur Aus- und Weiterbildung, bei der keine besonderen Blockchain-Vorkenntnisse erforderlich sind und für die die Teilnehmer ein Zertifikat erhalten. Das Programm bestand aus Vorträgen und Praktika am Rechner zu Themen wie Kryptographie, Bitcoin, Ethereum und Smart Contracts.

Feierlicher Gründungsakt des BCCM am 29.06.2017

Am 29.6.2017 fand an der Hochschule Mittweida der feierliche Gründungsakt des Blockchain Competence Center Mittweida (BCCM) statt. Unter den 40 geladenen Gästen waren sowohl Vertreter von Unternehmen, die eine Gründungspatenschaft für das neue Institut der Hochschule übernahmen als auch Repräsentanten international agierender Unternehmen wie z. B. Microsoft, SAP, IBM, Deutsche Bundesbank,… Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung unserer Hochschule.